Kunterbunt wie die Ostereier
Am Osterwochenende gab es in der Arche einige Feste, die gemeinsam gefeiert wurden.
Am Gründonnerstag fand am Vormittag die Fußwaschung in den jeweiligen Häusern statt. Am Freitag folgte dann der Kreuzweg, bei dem die mobilen Bewohner*innen, Begleiter*innen und Freunde der Arche nach St. Ursula in Steinach pilgerten und der Rest in der Basalen Gruppe feierte. Beim gemeinsamen Mittagessen ließen wir dann
dann den Tag ausklingen.
Zuletzt hatten wir am Samstagnachmittag noch die Auferstehungsfeier. Gottfried Lamprecht hat diese viele Jahre gestaltet. Da seine Pension bald ansteht, hat er diese Aufgaben nun weitergegeben an Manfred Massani. Dieses Mal haben beide noch zusammen die Feier zelebriert.
Die Atmosphäre bei den Festen war geprägt von einem angenehmen Beisammensein. Bei diesen Anlässen ist „Gemeinschaft“ leb- und spürbar. Alle tragen zum Gelingen bei: Ob nun unser Zivildiener für alle kocht, die neuen Mitarbeiter*innen den Tisch decken und für das Rundum sorgen, oder Freunde der Arche uns beim Kreuzweg begleiten.
Ostern ist eine besondere Zeit in der Arche und „Danke“ an alle, die zum Gelingen beitragen. Besonders danken möchten wir unserem Zivildiener Jonas fürs Kochen, Gottfried und Manfred für die Gestaltung der Auferstehungsfeier und Waltraud Zingerle, die wie jedes Jahr den mobilen Kreuzweg mit uns geht.
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Gemeinschaftstag in der Arche
„Es geht um die Arche“. So klar, so knapp und kurz konnte Birgit den Gemeinschaftstag einleiten und traf mit dieser Aussage genau den Punkt. Am 19.3.2026 hatte die Arche-Tirol ihren Gemeinschaftstag. Nachdem wir lange nicht mehr reflektiert haben, wer und was wir sind, war es an der Zeit, uns „upzudaten“.
Wir haben inhaltlich den ganzen Tag gearbeitet, diskutiert und analysiert.
Die Arche gibt es schon über 30 Jahre und in diesen drei Jahrzehnten hat schon viel Veränderung stattgefunden und die Arche durfte sich weiterentwickelt.
Mit neuer Geschäftsführung, neuer Obfrau und neuen Mitarbeiter*innen geht es wieder
eine Etappe weiter. Gestern hat sich Arche Tirol also gefragt: „Wer sind wir heute?“, „Wo wollen wir hin?“, „Was macht uns einzigartig?“ und „Wofür stehen wir?“.
Zentrale Begriffe waren unser Werte und Haltung, unsere Arbeitskultur und unsere Vision und Mission.
Unsere Bewohner*innen haben schon im Vorfeld mit ihrer Bezugsbegleitung über das Thema geredet und Plakate ausgearbeitet, die sie dann auch vorgestellt haben.
Damit hatte jeder und jede Möglichkeit sich einzubringen.
Beim Worldcafé konnte man dann die Themen tiefer bearbeiten.
Unsere „Gemeinschaft“ war wieder einmal spürbar und ein Grundwert konnte gefunden werden, der uns alle eint:
Wir wollen mehr sein. Wir wollen ein Ort sein, in der Beziehung spürbar ist.
Einer unserer Bewohner*innen meinte beim Gemeinschaftstag: Es fühlt sich an wie Zuhause.









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Willkommen Lisa!
Am 20.02.2026 hatten wir einen besonders schönen Grund für eine Feier.
Seit Februar ist Lisa nicht nur Teil der Basalen Gruppe der Arche Tirol, sie ist nun auch ins Wohnhaus Steinach gezogen.
Zu diesem Anlass hat Bezugsbegleiterin Katrin ein kleines Fest organisiert, um Lisa noch einmal hochoffiziell in der Arch Willkommen zu heißen. Die ganze Familie von Lisa war eingeladen und bei Kuchen und Kaffee konnten der Einzug in die Arche gefeiert werden.
Die Begleiter*innen haben sich einiges einfallen lassen: Katrin hat ein kleines Geschenk besorgt, eins von Lisas Lieblingsliedern wurde kurzerhand umgedichtet und in einem großen Glas wurden Wünsche an Lisa gesammelt, die dann jede*r einzelne vorlesen konnte.
Herzlich Willkommen Lisa. Wir freuen uns, dass du da bist!




Aschermittwoch am Donnerstag
Letztes Jahr haben wir schon statt Aschermittwoch am Donnerstag unseren Wortgottesdienst gefeiert und damit eine neue Tradition gestartet.
Auch heuer trafen sich alle am 19.02.2026 um 11:00 Uhr im Basalen Gruppen Raum zum Wortgottesdienst mit Diakon Helmuth Zipperle.
Die Vergänglichkeit stand als Thema über dem Wortgottesdienst und jede*r konnte für sich wahrnehmen und bewusst machen, was in seinem Leben vergänglich ist. Gedanken, warum es auch sein gutes hat, und Teil unseres Lebens ist, wurden miteinander geteilt und Symbole in unsere Mitte gelegt: eine alte Tageszeitung, ein zerbrochener Teller, eine verblühte Pflanze und etliches mehr.
Zum Schluss erhielten alle ein Aschekreuz auf die Stirn mit den Worten: „Alles vergeht, Gott bleibt, er segne dich.“



